Die Story zum Bus (und wie alles begann...)


 

 

So fing es bei Ben an:

 

2000:

Jo, in dem Jahr wurde ich vom Virus VW Bus befallen. Anfang Juni habe ich den Bus in der Nähe von Frankfurt (Langen) abgeholt.

Am nächsten Morgen hieß es ab  zum StVa  und anmelden.  Nach 1h des geduldigen Wartens, verweigerte mir der nette Herr am Schalter die Zulassung. Denn leider war erstmal eine Vollabnahme fällig, da der Joker über ein Jahr schon abgemeldet war und somit auch die HU 6 Monate vor Kauftermin nix nütze, weil er da ja schon abgemeldet war. TOLL! So was macht man nur einmal im Leben falsch...

Aber nix desto trotz mit feuchten Händen und Puls 300 zum TÜV. Meine Rettung war das der Prüfstellenleiter ebenfalls Bus-Fahrer ist und sich gut auskannte. Folge: Nur geringe Mängel (Reifen porös) und eine PLAKETTE und einen neuen Brief! Was folgte war dann (endlich) die Anmeldung auf Saisonkennzeichen Mai-Oktober.

 

Was folgte war erstmal ein Austausch der Reifen und der Batterien und eine komplette Innen- und Außenreinigung mit anschl. Einbau eines CD-Wechslers, damit die Mucke nicht fehlt.

Die Standheizung lag dem Bus "lose" bei. Da sie mehr abgerissen als abmontiert war, war hier erstmal basteln angesagt. Die Schaltpläne kamen aus dem VW Bus Forum und vom BOSCH-Dienst. Für recht kleines Geld wurde das Ding so wieder zusammengebaut und zum laufen gebracht. Da die Kammer fast neu war, braucht man auch keine Angst vorm vergasen zu haben.

 

Das Jahr 2000 überstand er weiter ohne Pannen, nur der Anlasser streikte zeitweilig.

 

2001:

Im Frühjahr 2001 wurde die Frontscheibe ausgebaut (davon gibt es leider keine Bilder).

Die besonders in den unteren Rahmenecken vorhandenen Roststellen sorgten regelmäßig für nasse Füße, was dann doch etwas lästig war. Mit Unterstützung meines Kumpels Wolli und meines Bruders ist die Aktion sogar mit der gleichen Frontscheibe zu Ende gegangen, mit der sie gestartet ist :-)) .

 

Da der Lüfter des Kühlschrankes k.o. war und der Wasserhahn an der Spüle sich ebenfalls zerlegt hatte, stand die nächste Arbeit an. Der Kühlschrank wurde ausgebaut, das Thermostat war ok und ein neuer Lüfter montiert. Dabei wurde die 230V/12V Verkabelung, wo ein "Fachmann" schon mal rumgebastelt hatte, zum Teil direkt mit erneuert. Der Abfluss wurde neu abgedichtet, die Pumpe richtig befestigt und ein neuer Wasserhahn montiert. Nachdem alles wieder drin war, wurde alles auf Dichtigkeit überprüft und die fällige Gasprüfung gemacht.

 

Da der Anlasser jetzt öfters streikte, wurde er vor Start der Saison 2001 gegen ein AT-Teil, was ich super günstig kriegen konnte, getauscht.

 

Da der Rost zum Teil etwas üppig wurde, habe ich im Sommer 2001 angefangen der braunen Pest etwas zu Liebe zu rücken. Bewährt hat sich da mein "ALDI Dremel", mit dem man super die Nähte ausfräsen kann, wobei sandstrahlen natürlich wirksamer ist, aber mir war gerade der Sand ausgegangen ;-). Nun mal sehen wie lange es hält.

Bei dieser Gelegenheit wurde dann auch der getürkte 2. Grill entfernt, denn wer Lufti fährt, will es ja auch zeigen ;-) .

 

Ein paar Bilder von der Entrostungsaktion:

 

 

 

 

Lackiert wurde danach mit original 2-Komponentenlack vom freundlichen VW-Händler nebenan. Als Lackierwerkzeug wurde eine elektrische Lackierpistole verwendet, was wider erwarten total super funktioniert hat, nur die Nase ist nicht so toll geworden. Die wird jetzt im Frühjahr 2002 nochmal gemacht.

 

 

2002:

Zuerst wurde dieses Jahr die einfache Arbeit erledigt: Chromradkappen montieren :-)).

Der erste Hammer dann im Mai: Zugstrebe links an der Spurstange gebrochen. So gibt es natürlich keinen TÜV, also rumgehorcht und bei VW gab es für sage und schreibe ca. 50.- € alle erforderlichen Teile. Der Einbau erwies sich als recht einfach und war innerhalb von 1.5h erledigt.

Dann folgte Aktion 2: Neuer TÜV+AU. Das gestaltete sich harmloser als gedacht, Rost ist kein Thema und die Bremsen waren auch ok. Die kleine Undichtigkeit vom Tank zur Standheizung war mit einer neuen Schelle schnell erledigt => neuer TÜV ohne große Kosten und AU ging von selbst.

Als nächstes wurden die Paulchenlöcher auf der Heckklappe verspachtelt und das ganze dann lackiert, da meine Lackierpistole aber Aussetzer hatte, wird die Sache nochmal ein (Lackier-)Nachspiel haben.

Nächste Baustelle: Innenraumpappen an den Seitenwänden und den Fahrerhaushimmel mit Teppich verkleiden. Dazu habe ich preiswertes Rips Material verwendet, das ist prima zu verarbeiten und sieht klasse aus.

 

2003:

Gestartet wurde erstmal mit einem Ölwechel bevor es in die Saison ging:

 

Danach ging es an den Austausch der Benzinleitungen. Ein Benzinspringbrunnen im Motorraum ist doch etwas ungünstig und könnte irgendwann vielleicht in einem Feuer enden .

 

Hier ein Beispiel, wie die Leitungen aussahen:

 

Na ja, da braucht man nicht viel zu sagen.

 

 

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